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Pressemitteilung

27.01.2010 - - zurück

Kellenhusen braucht unbürokratische Landeshilfe für zerstörte Infrastruktur

„Nach den enormen Schäden, die das Sturmtief ‚Daisy’ insbesondere am Wochenende 9./10. Januar 2010 in etlichen der Tourismusorte entlang der Ostseeküste angerichtet hat, habe ich mich heute an den Ministerpräsidenten mit der Bitte um unbürokratische Hilfe gewandt.

Das volle Ausmaß der entstandenen Schäden zeigt sich in diesen Tagen. Unter den Tourismusorten ist das Ostseeheilbad Kellenhusen in besonderem Maße betroffen. Hiervon konnte ich mich bei einem Besuch und Gespräch mit der Frau Bürgermeisterin Ingelore Kohlert, dem Kurdirektor Martin Riedel sowie weiteren Kommunalpolitikern wie dem Kellenhusener SPD-Vorsitzenden Egon Hohmann am 25.01.2010 überzeugen.

Die Lübecker Nachrichten zitierten Bürgermeisterin Kohlert am vergangenen Sonntag mit den Worten: ‚Sie erkennen Kellenhusen nicht wieder, so karg ist es.’ Das muss ich leider bestätigen. Auf einer Länge von ca. 2 km ist der komplette Sandstrand weggespült, in Teilen ist die direkt angrenzende Promenade gar unterspült und sogar eingestürzt.

Sandstrand und Promenade bilden für Kellenhusen jedoch die Wirtschafts- und Existenzgrundlage. Mit der zerstörten Infrastruktur stellt sich für Kellenhusen ein ganz existenzielles Problem dar, mit dem die Gemeinde Kellenhusen nicht allein gelassen werden darf. In rund 9 Wochen wird in unserem Land die diesjährige Tourismussaison beginnen. Schnelle und unbürokratische Hilfe ist deshalb vonnöten.

Ich habe den Ministerpräsidenten gebeten, sich für den Wiederaufbau der für unser Schleswig-Holstein so wichtigen touristischen Infrastruktur einzusetzen.

Das gilt selbstverständlich auch für die von der Gemeinde Kellenhusen ergriffenen Sofortmaßnahmen, mit denen zumindest die Promenade vor weiteren Sturmfluten geschützt werden soll.“

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