Gedankenaustausch Polizei - Politik

Veröffentlicht am 07.07.2017 in Pressemitteilungen

Auf gute Zusammenarbeit!

Zu einem ersten Gedankenaustausch in der neuen Wahlperiode des Schleswig-Holsteinischen Landtags trafen sich in dieser Woche der Vorsitzende der Regionalgruppe Kiel-Plön der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Sven Neumann und die SPD-Landtagsabgeordnete für Plön-Ostholstein, Regina Poersch.

Die Gesprächsthemen reichten von A wie Ausrüstung bis Z wie Zulage.

Um auf terroristische Lagen reagieren zu können, müsse, wie die GdP in dieser Woche auch vor der Presse betonte, dem ersten Schritt der verbesserten Ausrüstung nun auch die Verbesserung in der Fahrzeugausstattung folgen. Bei diesem Anliegen sagte Poersch ihre Unterstützung zu.

Sven Neumann schilderte eindrucksvoll und veranschaulichte mit Beispielen, dass die Polizeiarbeit im Landkreis Plön wie auch in der Landeshauptstadt Kiel durch eine hohe Belastung der Polizistinnen und Polizisten gekennzeichnet sei. Bei der Reduzierung der Wochenarbeitszeit für diejenigen, die über lange Jahre den belastenden Schichtdienst geleistet haben, lief Neumann bei Poersch quasi „offene Türen“ ein. Dieses hatte auch die SPD in ihrem Programm zur Landtagswahl gefordert und werde nun auf die Umsetzung und Fortführung der vom ehemaligen Innenminister Stefan Studt angeschobenen Verbesserungen drängen.

GdP-Regionalchef Neumann nutzte außerdem den Gedankenaustausch, um auf die dringende Umsetzung von 500 Mehreinstellungen bei der Landespolizei bis 2023 hinzuweisen. Hierbei sei es nach seiner Auffassung wichtig, dass auch der Schichtdienst endlich entlastet werde.

Durch die SPD-geführte „Küstenkoalition“ wurden die zuvor gestrichenen Jubiläumszuwendungen wieder eingesetzt. Dies wurde von Sven Neumann ausdrücklich begrüßt. Hierbei wurde aber keine Übernahme von Vordienstzeiten, die durch Polizistinnen und Polizisten in anderen Bundesländern geleistet wurden, implementiert. Poersch und Neumann waren sich einig, dass hier eine Anpassung der Verordnung erfolgen müsse.

Regina Poersch und Sven Neumann waren sich einig, dass ein enger Austausch rund um die Fragen der inneren Sicherheit wichtig ist. Gemeinsam wollen beide Sachthemen bewegen, um so weitere Verbesserungen für die Landespolizei erreichen zu können.