Großes privates und öffentliches Engagement im Probstei-Tourismus wird sich auszahlen

Veröffentlicht am 24.04.2018 in Pressemitteilungen

Warten in Wendtorf auf den Fördedampfer: Regina Poersch, Wolfgang Mainz, André Schaffer, Christel Grünberg, Uwe Heinrich

Die SPD-Landtagsabgeordnete und tourismuspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Regina Poersch, informierte sich am vergangenen Freitag (20.04.2018) in Schönberger Strand, Kalifornien und Wendtorf über aktuelle Entwicklungen im Tourismus.

Regina Poersch resümiert:

„Die Tourismusstrategie des Landes, noch unter Minister a .D. Reinhard Meyer und der Küstenkoalition entwickelt, greift. Schleswig-Holstein ist Glückswachstumsgebiet, die Tourismuszahlen entwickeln sich prächtig. Jetzt muss in einem nächsten Schritt dem quantitativen Wachstum das qualitative folgen. Dazu habe ich bei meinem Besuch in Schönberg und Wendtorf ausgesprochen gute Beispiele gesehen!

 

Beispiel Fachkräfte: Fachkräfte sind Voraussetzung und Garant für Urlaubsqualität. Dazu braucht es Gastronomiebetriebe, die in Küche und Restaurantfach ausbilden. Ein sehr gutes Beispiel ist hier das Restaurant „Filou“ von Dr. Arnim und Annette Weidler.

 

Flankiert wird dieses Engagement durch Wohnbaukonzepte der Gemeinde Schönberg, vorgestellt durch Bürgermeister Peter Kokocinski. Es ist ihm ein Herzensanliegen, Wohnen in Schönberg für junge Menschen in der Ausbildung und für Familien attraktiv zu machen. Hier gehen also Ortsentwicklung und Tourismus miteinander Hand in Hand.

 

Beispiel Investitionen: Für Schwung im Tourismus sorgen auch die geplanten öffentlichen Investitionen in die touristische Infrastruktur in Kalifornien. Diese wurden mir durch Bürgermeister Peter Kokocinski und Tourismuschef André Schaffer vorgestellt. Modern und ansprechend sollen Ortsbild und Ortseingang gestaltet werden, was den Tourismusbetrieben hier direkt zugute kommen wird. In Vorleistung ist hier bereits das Hoteliersehepaar Thorsten Meyer und Kim-Sarah Meyer-Hinrichsen mit ihrem Hotel Strandräuber in Kalifornien gegangen. Ich gratuliere den Meyers zu ihrem mutigen Vorangehen! Moderne Zimmer und Bäder und so manches Überraschungsmoment sorgen für echte Qualität. Zusammen mit den Planungen der Gemeinde ist der Betrieb für die Zukunft gut aufgestellt!“

 

Rückendeckung gibt es aus der Kommunalpolitik, wie SPD-Fraktionschef Wolfgang Mainz erläutert: „Wir schaffen die Rahmenbedingungen und Infrastruktur, damit auch innovative Ideen, wie das Verkaufsschiff der Familie Thorsten Meyer zum Erhalt der Gastronomie beitragen können.“

 

Sowohl in Schönberg als auch in Wendtorf beherrschendes Thema bleibt die Fördeschifffahrt.

Regina Poersch: „Ein echter touristischer Mehrwert würde durch das Anlegen von Fördedampfern auch in Wendtorf und Schönberg entstehen! Die landseitige Anbindung durch Hein Schönberg mit einem Törn auf der Ostsee verbinden zu können, wäre fantastisch! Ich bin überzeugt, dass bestehende rechtliche Hemmnisse kein Denkverbot bedeuten dürfen. Neben der Umrüstung vorhandener Schiffe kommt vielleicht auch das gemeinsame Chartern tauglicher Schiffe in Betracht. Andere Ideen sind willkommen!“

 

Bei dem Besuch mit von der Partie waren auch die SPD-Kreistagskandidatinnen Dr. Bianca Lüßenhop (Passade) und Inken Kuhn (Laboe) sowie die Schönberger und Wendtorfer SPD-Spitzen Klaus Stelck, Christel Grünberg und Uwe Heinrich.