Wirtschaftsminister Reinhard Meyer und Landtagsabgeordnete Regina Poersch diskutieren Inklusionshotel

Veröffentlicht am 18.04.2017 in Pressemitteilungen

v. l. n. r: Hans-Georg Westphal, Reinhard Sohns, Regina Poersch, Reinhard Meyer

Gemeinsam mit dem schleswig-holsteinischen Wirtschaftsminister Reinhard Meyer habe ich in einem Treffen mit dem Geschäftsführer von Die Ostholsteiner, Reinhard Sohns, den möglichen Bau eines Inklusionshotels in Eutin diskutiert.

Die Ostholsteiner, eine gemeinnützige Einrichtung für Menschen mit Beeinträchtigung, war jüngst mit der Idee an die Öffentlichkeit getreten, ein solches Hotel als Alternative zum Haus des Gastes in der Stadtbucht zu bauen. Die Ostholsteiner wären zugleich Investor und Betreiber.

Minister Meyer begrüßte den Vorschlag: „Es gibt ein großes Interesse an Inklusionshotels. Und das Konzept hat sich in Schleswig-Holstein wie auch in anderen Bundesländern bereits bewährt.“

Regina Poersch hob hervor, dass mit den Ostholsteinern die Betreiber vor Ort wären.

Sowohl Meyer als auch Poersch sehen ein Inklusionshotel als sinnvolle Alternative zum Haus des Gastes. Denn das Hotel hätte einen für die Öffentlichkeit zugänglichen gastronomischen Betrieb sowie einen kleinen Wellnessbereich. Zudem sei der Bedarf für ein Hotel in Eutin unbestritten. Wie Reinhard Sohns ausführte, sei an ein Hotel im Dreisternebereich gedacht.

Auch die Eutiner SPD unterstützt den Vorschlag. Der Eutiner Fraktionsvorsitzende Hans-Georg Westphal, der ebenfalls an dem Termin teilnahm: „Wir waren und wir sind ganz klar gegen eine Luxussanierung des Hauses des Gastes für 2,8 Millionen Euro.“