Denkmalschutz profitiert in Eutin und im Kreis Plön

Veröffentlicht am 06.05.2020 in Pressemitteilungen

Schloss Eutin

Die SPD-Landtagsabgeordnete Regina Poersch freut sich über Zuwendungen aus dem Bund für wichtige Sanierungen für das Schloss Eutin und die Kirchen in Kirchnüchel und Kirchbarkau:

 

Regina Poersch freut sich:

„Die dringend notwendige Beseitigung von Setzrissen im Bereich der Schlosskapelle im Schloss Eutin kann weitergehen!"

Möglich macht dies der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages, der heute (6. Mai 2020) Fördermittel in Höhe von 50 Mio. Euro aus dem Bundeshaushalt 2020 mit dem 9. Denkmalschutzsonderprogramm für bundesweit 251 Denkmalschutzprojekte beschlossen hat. Von diesem Beschluss profitieren neben dem Schloss Eutin auch Projekte in Plön und Ostholstein.

 

Das Eutiner Schloss erhält damit bereits zum 3. Mal einen Bundeszuschuss in Höhe von 150.000 Euro, nachdem 2013 und 2018 bereits insgesamt 700.000 Euro Förderung vom Haushaltsausschuss des Bundestages bewilligt worden waren.

Regina Poersch: „Dass unser herrliches Eutiner Schloss weiter saniert werden kann, ist ein wichtiges Signal für Eutin. Das Land Schleswig-Holstein stellt beständig als Teil der Stiftung Schloss Eutin Mittel in Millionenhöhe bereit. Ich bin dem Bund dankbar, zur Sicherung dieses touristischen Glanzlichts ganz erheblich beizutragen, damit es für viele Besucherinnen und Besucher weiterhin gesichert bleiben wird.“

 

Im Kreis Plön profitieren zwei Projekte: Die Kirche St. Marien in Kirchnüchel erhält jetzt 200.000 Euro für einen großen Anteil der förderfähigen Sanierungskosten aus Berlin. Damit soll der Turm stabilisiert und die Bildung von Kondensat im Kircheninnenraum bekämpft werden.

 

Auch die St.-Katharinen-Kirche in Kirchbarkau erhält 400.000 Euro Förderung vom Bund. Die Kirche stammt aus dem Jahre 1695. Ihr freistehender Kirchturm gilt als einer der ältesten einzelnstehenden Kirchtürme Norddeutschlands. Am Kirchenbau ist die Entwässerung das Problem. Mit Hilfe der finanziellen Mittel kann nun repariert und die Trockenlegung des feuchten Mauerwerks angegangen werden. Das Geld aus Berlin kann vielleicht auch ein wenig darüber hinwegtrösten, dass die geplante Aufführung des Musicals „Jesus Christ Superstar“ wegen der Corona-Krise um ein Jahr verschoben werden musste. Der Erlös war für die Kirchensanierung vorgesehen.

 

Regina Poersch: „Diese Kirchenbauten zu sanieren und damit zu ihrem Erhalt beizutragen ist nicht nur aus denkmalpflegerischer Sicht ein wichtiges Anliegen. Die gesamte Kirchengemeinde wird so auch in ihrer seelsorgerischen Arbeit bestärkt, die gerade in diesen Zeiten für viele Menschen so wichtig ist.“