Endlich geht das Sofortprogramm für Frauenhäuser los!

Veröffentlicht am 03.06.2019 in Pressemitteilungen

Zur heutigen (03.06.2019) Übergabe des Förderbescheids für den Neubau des Frauenhauses Ostholstein in Eutin erklären die gleichstellungspolitische Sprecherin, Serpil Midyatli, sowie die örtlichen Abgeordneten Regina Poersch und Sandra Redmann:

 

,,Endlich kann der Neubau für das Frauenhaus Ostholstein in Eutin starten. Das ist eine gute Nachricht, denn die Landesregierung hat mit der Umsetzung des Sofortprogramms leider sehr lang gebraucht. Wir waren uns schon 2017 im Landtag fraktionsübergreifend einig, dass die Frauenhäuser saniert werden müssen.

 

Das bislang genutzte Gebäude des Frauenhauses Ostholstein in Lensahn ist viel zu klein, in Teilen baufällig, eine vernünftige Betreuung der Frauen schwierig. Dabei ist das Frauenhaus eine unverzichtbare Anlaufstelle für Frauen und ihre Kinder, die vor häuslicher Gewalt fliehen müssen. Nun wird es demnächst ein Frauenhaus in einem zeitgemäßen Zustand mit den heutigen Anforderungen an Barrierefreiheit geben. Wir freuen uns mit den betroffenen Frauen und Mitarbeiterinnen über einen baldigen Umzug in das neue Haus, das von der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft Ostholstein mbH gebaut wird.

 

Der Neubau in Eutin ist mit 15 Plätzen geplant, was aber langfristig zu wenig sein könnte. In der Vergangenheit mussten hilfesuchende Frauen immer wieder aus Platzmangel abgewiesen werden. Eine von der SPD geforderte Bedarfsanalyse der Frauenhausplätze in Schleswig- Holstein wird von der Landesregierung leider erst in den nächsten zwei Jahren und nicht gleichzeitig mit der Bestandsanalyse der baulichen Zustände durchgeführt."

 

Das Original der Presseerklaerung kann unter der folgenden Adresse abgerufen werden:

               http://www.ltsh.de/presseticker/2019-06/03/16-11-38-6262/PI-XPUqmmJi-spd.pdf