Wie peinlich ist das denn ?!

Veröffentlicht am 06.09.2021 in Pressemitteilungen

Am 24. Mai lag die CDU bei Forsa bei 24 Prozent, die SPD bei 15. Bildungsministerin Prien glaubte, sich zum Thema Gendern äußern zu müssen und sprach sich gegen Verbote aus. Sprache verändere sich, aber bitte ohne Zwang. Doch mit den Umfragen ändert sich die Haltung der Ministerin. Dazu erklärt der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Martin Habersaat:

 

„Wenige Wochen vor der Bundestagswahl, Forsa sieht die CDU hinter der SPD und Olaf Scholz, gerät Schleswig-Holsteins Bildungsministerin in das Last-Minute-Kompetenzteam des CDU-Spitzenkandidaten Armin Laschet. Ihre plötzliche bundesweite Prominenz nutzt Frau Prien, um ein Kernanliegen wuchtig zu präsentieren. Zu Beginn des dritten durch Corona beeinträchtigten Schuljahres ist es -tatata- ein Genderverbot für die Schulen. Wie peinlich ist das denn?! Ärgerlich ist weniger der neuerliche Zickzackkurs der Ministerin, daran haben wir uns gewöhnt. Ärgerlich ist die verpasste Chance, über dringende Herausforderungen der Bildungspolitik zu reden. Auf der anderen Seite schließt sich ein Kreis, richtete sich die erste bildungspolitische Initiative dieser Ministerin zu Beginn dieser Legislaturperiode doch auf die Charakterbildung von Grundschüler*innen durch Schönschrift.“

 

Die Pressemitteilung kann hier nachgelesen werden